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Proteine in der Lebensmittelindustrie

Proteinreiche Lebensmittel oder Protein-Präparate finden aufgrund ihrer gesundheitsfördernden und physikochemischen Eigenschaften immer mehr Verwendung in der Lebensmittelindustrie. Zusätzlich steigt die Nachfrage nach neuen Proteinquellen seit 40 Jahren an. Der Verbrauch tierischer wie pflanzlicher Proteine ist gleichermaßen gestiegen, wobei die pflanzlichen Proteine zu 90 % in der Tiernahrung verwendet werden um den Fleischbedarf zu decken.

Mit der Naturkostbewegung, der Akzeptanz von Bio-Lebensmitteln in der Gesellschaft und dem steigenden Ernährungsbewusstsein ist ein Umdenken beim Verbraucher zu spüren. Dies spiegelt sich im Wachstum der Marktanteile von biologischen und vegetarischen Lebensmitteln, sowie in der jungen Bewegung der Veganer wieder. Die Nachfrage nach wohlschmeckenden, nachhaltigen und gesunden Lebensmitteln ist der Kern einer neuen Bewegung, die Sinn und Bedürfnis gleichermaßen befriedigen möchte. Bedürfnisse der neuen Konsumentengruppe, sind zum einen der Wunsch nach ethisch korrekten Lebensmitteln, die keine Auswirkungen wie die Abrodung des Regenwaldes haben. Zum anderen ensteht der Wunsch auf Fleisch zu verzichten, um die Fleischproduktion, die zu den größten Metahngasverursachern zählt, zu reduzieren.

Auf diesen Trend hat sich mittlerweile auch die Lebensmittelindustrie eingestellt und versucht pflanzliche Protein-Alternativen anzubieten. Auch ernährungsphysiologisch spricht nichts gegen eine Ernährung mit pflanzlichen Proteinen, solange ein abwechlungsreicher Speiseplan eingehalten wird. Überdies sind pflanzliche Proteine im Vergleich günstiger als tierische Proteine.  Verdeutlicht wird dies anhand des Energieverbrauchs zur Herstellung eines Kilos Proteins. Um ein Kilogramm pflanzliches Protein zu gewinnen werden durchschnittlich und je nach Pflanze zwischen 8,33 kW (30 MJ) bis 44 kW (160 MJ) Energie aufgewendet. Für ein Kilogramm tierisches Protein werden bis zu zehnfach größere Mengen benötigt, also 83,3 kW bis 440 kW. Dieser Vergleich offenbart, welches Potential pflanzliches Protein für die Ernährungsfrage in sich trägt.